Welche Software nutzen europäische Autohändler und wie zentralisieren sie alles?
Der moderne Autohändler arbeitet heute mit einer immer umfangreicheren Softwarelandschaft. Wo früher ein Händlerverwaltungssystem und ein ERP-System ausreichten, nutzen Händler heute auch CRM-Systeme, Mobilitätssoftware, Telematiklösungen, Marketing-Tools, BI-Reporting-Tools und vieles mehr.
Diese Spezialisierung führt zu einer höheren Effizienz innerhalb einzelner Prozesse, schafft aber gleichzeitig eine neue Herausforderung: Wie behält man den Überblick, wenn Daten und Arbeitsabläufe über verschiedene Systeme verteilt sind?
In diesem Artikel betrachten wir die wichtigsten Softwarekategorien, die von Autohändlern heute verwendet werden, und warum die Zentralisierung immer wichtiger wird.
1. Händlermanagementsysteme (DMS)
Das Händlerverwaltungssystem bildet nach wie vor das Rückgrat der meisten Händlerorganisationen. Lösungen wie Keyloop, Incadea und iReach unterstützen wichtige Prozesse wie Vertriebsverwaltung, Werkstattmanagement, Teilemanagement und Rechnungsstellung.
Für viele Händler stellt das DMS nach wie vor das primäre System innerhalb der Organisation dar. Diese Lösungen wurden jedoch primär zur Unterstützung operativer Händleraktivitäten und weniger zur Verwaltung moderner Mobilitätsdienste entwickelt.
2. Mobilitätssoftware
Da sich Autohändler zu Mobilitätsanbietern entwickeln, wächst der Bedarf an spezialisierter Software zur Verwaltung von Vorführwagen, Ersatzwagen, Kurzzeitleasingverträgen, Mobilitätsabonnements, Carsharing und Firmenwagen.
Zu diesem Zweck entscheiden sich immer mehr Organisationen für eine spezialisierte Mobilitätsplattform wie ProPlanner. Diese Lösungen bieten Funktionen wie Reservierungen, digitales Ein- und Auschecken, Vertragsmanagement, Schadensmanagement, Kostenverfolgung, automatische Bearbeitung von Bußgeldern und umfassendes Reporting.
Mobilität hat sich inzwischen zu einer eigenen Softwarekategorie innerhalb des Automobilsektors entwickelt.
3. CRM und Lead-Management
Kundenbeziehungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Daher investieren Händler in CRM-Plattformen, um Leads nachzuverfolgen, Marketingkampagnen zu verwalten und Verkaufschancen besser zu erkennen.
Lösungen wie Salesforce helfen Teams dabei, die Kundeninteraktionen zu zentralisieren und die gesamte Customer Journey zu verwalten.
Dies führt jedoch häufig dazu, dass neben dem DMS und anderen operativen Systemen erneut eine separate Datenquelle geschaffen werden muss.
3. CRM und Lead-Management
Kundenbeziehungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Daher investieren Händler in CRM-Plattformen, um Leads nachzuverfolgen, Marketingkampagnen zu verwalten und Verkaufschancen besser zu erkennen.
Lösungen wie Salesforce helfen Teams dabei, die Kundeninteraktionen zu zentralisieren und die gesamte Customer Journey zu verwalten.
Dies führt jedoch häufig dazu, dass neben dem DMS und anderen operativen Systemen erneut eine separate Datenquelle geschaffen werden muss.
4. Workshop-Planung und Kundendienst
Der Kundendienst bleibt eine wichtige Einnahmequelle für Händler. Werkstatttermine, Serviceeinsätze und Wartungsarbeiten werden derzeit häufig über Module innerhalb des bestehenden DMS verwaltet.
Obwohl diese Systeme für Serviceprozesse hervorragend funktionieren, sind sie oft von Mobilitätsaktivitäten wie Ersatzfahrzeugen und temporären Fahrzeugzuweisungen getrennt.
5. Telematik und vernetzte Mobilität
Vernetzte Fahrzeuge spielen in Autohäusern eine immer wichtigere Rolle. Telematiklösungen wie High Mobility liefern wertvolle Daten zu Fahrzeugstandorten, Kilometerstand, Fahrverhalten und Wartungsintervallen.
Diese Daten sind für die effiziente Verwaltung von Vorführ- und Ersatzfahrzeugen unerlässlich, werden aber häufig auf separaten Plattformen gespeichert.
6. Marketing- und Website-Plattformen
Auch das Marketing hat seinen eigenen Software-Stack entwickelt. Händler-Websites, Lead-Formulare, Marketing-Automatisierung und Analysetools generieren täglich wertvolle Kundeninformationen.
Wenn ein potenzieller Kunde online eine Probefahrt anfordert oder während einer Wartung einen Bedarf an einem Ersatzfahrzeug angibt, möchte ein Händler diese Informationen natürlich mit den zugrunde liegenden betrieblichen Prozessen verknüpfen können.
Genau da liegt oft das Problem: Kundendaten befinden sich auf der Marketingplattform, Fahrzeugdaten hingegen an anderer Stelle.
Abschluss
Autohändler nutzen heute mehr Software als je zuvor. Von DMS und CRM bis hin zu Telematik- und Marketingplattformen: Jedes System löst ein spezifisches Problem. Und genau deshalb gewinnt die Zentralisierung zunehmend an Bedeutung.
Die zentralen Flottenmanagementfunktionen von ProPlanner bieten nicht nur eine Mobilitätslösung, sondern auch eine verbesserte Software-Zusammenarbeit. Dies führt zu höherer Effizienz, besserer Datenqualität und einer solideren Grundlage für zukünftige Mobilitätsdienste.
Verbinden Sie alle Ihre Systeme auf einer einzigen Mobilitätsplattform.
Die Herausforderung für moderne Händler besteht nicht mehr darin, neue Software zu finden. Die Herausforderung besteht darin, bestehende Software zu verbinden.
DMS-Plattformen, CRM-Systeme, Telematiklösungen, Werkstattmodule und Marketing-Tools spielen allesamt eine wichtige Rolle. Wenn diese Systeme jedoch nicht miteinander kommunizieren, führt dies zu doppelter Dateneingabe, fragmentierten Daten und ineffizienten Prozessen. Deshalb entscheiden sich immer mehr Händler für einen zentralen Mobilitäts-Hub, der diese Systeme integriert.
Wir bei ProPlanner sind überzeugt, dass die Zukunft nicht im Austausch von Software liegt, sondern in deren Vernetzung. Durch die Integration mit bestehenden DMS-, CRM-, ERP-, Telematik- und Zahlungsplattformen zentralisiert ProPlanner alle Mobilitätsprozesse in einer einzigen Umgebung.
Dadurch entsteht ein zentraler Überblick über Fahrzeuge, Reservierungen, Verträge, Dokumente, Verfügbarkeit und Kosten, während die bestehenden Systeme weiterhin ihre jeweiligen Aufgaben erfüllen.
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